[Firmenlogo-Bild] 

Zurück Home Weiter

Veranstaltungen

 
Home Grundlagenmusik Veranstaltungen Berichte Themen Kunstfabrik Bhf2 Kontakte Verein

 

 

Home
Konzerte

Kunstfabrik Arheilgen
Frankfurter Landstr. 173 (B3)
Darmstadt

Pressesammlung (5 MB)

sommerwerkstatt für experimentelle musik
 29. Juli - 7. August 2011

Festival für experimentelle Musik München
 11. Dezember 2010, TU-Mensa

sommerwerkstatt für experimentelle musik
 30. Juli - 8. August 2010

sommerwerkstatt für experimentelle musik
 31. juli - 9. august 2009

Grundlagenmusik I
Samstag/Sonntag 12. und 13. April 2008, Bahnhof Wixhausen

2002

Festival XMX

2001

Friday, December 14, 2001 21h
Right After

Domenico Sciajno (Laptop) and Giuseppe Ielasi (electronics)

Elektroakustische Improvisationen und Kompositionen (Laptop und Elektronik). Guiseppe Ielasi begann ebenfalls als Gitarrist und wandte sich dann der elektronischen Klangerzeugung und Raumeffekten zu. Domenico Sciajno studierte instrumentale und elektronische Komposition und Kontrabass. Er beschäftigt sich mit Zufallsereignissen und deren Verarbeitung mit Computern und Elektronik.

 Friday, November 16, 2001 21h
Video d'Ameublement:
Komposition für optische Instrumente & 0001 
Hans-Leo Rohleder and dada-art-archestra

Dazu Rohleder: „Nach der "Musique d'Ameublement" von Erik Satie und nach der "Peinture d'Ameublement" von Yo Savy (alias YO Sermayer) Rrose Sélavy (alias Marcel Duchamp) hier nun das "Video d'Ameublement" von Leo Leonidas (alias Jack Thot) alias Hans-Leo Rohleder. Diese Aktion ist John Cage gewidmet, der im Au-gust 1992 starb und dessen Stimme ich zur Herstellung des Videobandes benutzte. ALPHABET: »Es treten drei Geister auf und sie begegnen vielen anderen Geistern und sie kommen in Kontakt mit Dingen, die dadurch be-stimmt werden, daß das Alphabet Zufallsoperationen unterzogen wird. Das ist manchmal sehr vergnüglich. Je-desmal, wenn einer der Hauptgeister allein ist, liest er aus seinen Schriften. Satie siebenmal, Duchamp dreimal und poor joist nur zweimal.« (John Cage)“

 Friday, November 2, 2001 21h
Annette Krebs
(guitar), Taku Sugimoto (guitar)

Annette Krebs studierte klassische Gitarre und entdeckte bald die Improvisation zur Erforschung der Klangmöglichkeiten der elektroakustischen Gitarre bezüglich Strukturen, Raum, Geräusch und Material. Taku Sugimoto begann als Gitarrist und bewegte sich über Rockmusik, Free Jazz, improvisierte Musik und klassische Avantgarde zu einer eigenen eher ruhigen Klangvorstellung. In Japan begann die Zusammenarbeit des Duos.

 Freitag 15. Juni 2001, 21h
René Bastian
: Tractus Tractus, Ensemble für experimentelle Musik
R.Bastian, H.Essel, E.Rom, S.Wunderlich

In diesem Projekt werden Grundelemente elektronischer Musik (Rauschen Knacken, Sinustöne) aus “Parasiten” normaler HiFi-Anlagen erzeugt und in musikalischem Zusammenhang spielbar gemacht. Die Spieler benutzen diese von Bastian entwickelten Methoden zur Realisierung einer “elektronischen musique concrête”.

Freitag 18. Mai 2001, 21h
OR-Ton-Film-Corporation: ORHANYOJ, 4. Quartett zu Film Nr. 14
Harry Ansorge, Ole Jarchov, Otfried Rautenbach, Nicky Young
Berlin-Terzett Harry Ansorge, Ole Jarchov, Nicky Young

Das Quartett wurde 1998 von Ole Jarchov im Raum für Kunst und Neue Musik >>NY<< in Berlin gegründet. Keiner der vier Spieler (Harri Ansorge, Ole Jarchov, Otfried Rautenbach, Nickolaus Young) ist auf den Blechblasinstrumenten ausgebildet. Gespielt wird improvisierend zu Filmen der OR-TON-FILM-Corporation Heidelberg oder zu Diapositiven, also in verdunkelten Räumen. Der Heidelberger Experimentalfilmer, Graphiker, Fotograph und Musiker Otfried Rautenbach entwickelt seit langem Konzepte für Aufführungen, die unprätentiös gängigen Vorstellungen zuwiderlaufen und dabei oft einen rauen Charme entfalten.
Das “Berlin-Terzett” nutzt die Gelegenheit und führt konzeptbasierte Improvisationen vor.

 

 

Freitag 20. April 2001, 21h
Stephan Wunderlich: Im Freien, Ensemble für experimentelle Musik
Jörg Burkhard, Hans Leo Rohleder, Edith Rom, Stephan Wunderlich

Ein wesentliches Element der Arbeit von Stephan Wunderlich und Edith Rom ist die Infragestellung allgemein anerkannter Voraussetzungen von Kunst. Gesicherte Erkenntnis lassen sie nicht gelten. “Im Freien” ist ein neues Stück, entwickelt für diese Aufführung, das die definierten Grenzen von Aufführung auflöst, und so Auseinandersetzung mit neuen Situationen ermöglicht. Dies aber nicht verbissen, sondern eher mit Leichtigkeit, Spiel und Heiterkeit.

 

Freitag 23. März 2001, 21h
Jörg Burkhard: blick vom gutenberg ins digital für Drucksachen und Sampler
Norbert Koczorski: TIME-ADJUST 4/28, Zeitgestaltung

 

Norbert Koczorski (Zeitgestaltung) spielt seine Amplituden-Komposition “TIME-ADJUST 4/28”, ein Raum- und Zeitspiel für vier Uhren und einen Menschen. Koczorski, früher in der Kunstfabrik aktiv, beschäftigt sich seit längerem mit Zeitprozessen.

 

 

 

 

 

 


Jörg Burkhard aus Heidelberg führt ein neues Stück für Drucksachen und Sampler vor: Der Schöpfer des GELD, des General Electric Language District, sonst für inhaltlich und formal rücksichtslose Texte bekannt (Zitat taz: Wir können ihm, selbst wenn die Magengrube mitunter schmerzt, dafür dankbar sein, dass er unsere festgefahrenen Denkbahnen immer wieder von ganz unten zu sprengen weiß.), zeigt uns diesmal eine eher zarte Textinstallation, den Blick vom Gutenberg ins Digital.

 

 

2000

Dezember, 2./3. : Fußnoten: Improvisierte Musik im Kontext

Mit als offene Bühne angelegten Werkstatt- und Gesprächskonzerten sowie einem Konzert des ENSEMBLE H Pool wird Fußnoten - improvisierte Musik im Kontext von der LAG Landesarbeitsgemeinschaft Jazz und Improvisierte Musik in Hessen e.V. - bereits zum vierten Mal aufgelegt. Nach den Veranstaltungsorten Frankfurt und Wiesbaden nun zum zweiten Mal in Darmstadt, jetzt in Kooperation mit dem Verein für experimentelle Musik Darmstadt. Der vielgestaltigen Praxis improvisierter Musik jenseits von Jazz und Neuer Musik wird mit dieser Veranstaltungsreihe besonders dadurch Rechnung getragen, dass sie neben der freien musikalischen Assoziation ausdrücklich auch dem gedanklichen Austausch Raum bietet.
Musik ad hoc: offene Bühne für spontan gebildete Ensembles und offene Gesprächsrunden.
MusikerInnen, die mitspielen wollen, treffen sich eine Stunde früher zu den notwendigen Verabredungen.
ENSEMBLE H PooI
Joachim Zoepf, Georg Wolf, Wolfgang Schliemann, Ulrich Phillipp, Dirk Marwedel, Christoph Korn, Ulrich Böttcher u.A.

November, 17 :  Zeitfalten by Hans Essel:
Hans Essel, Edith Rom, Stephan Wunderlich

Der Vorgang der Tonaufnahme und zeitversetzten Wiedergabe wird von Hans Essel seit Jahren musikalisch untersucht. Das Feld der möglichen Beziehungen zwischen Jetztzeit und Vergangenheit, zwischen musikalischer Eigenzeit und Realzeit wurde entfaltet. Auch hier findet jetzt eine Erweiterung durch das Spiel im Ensemble statt, also Entwicklung von Zusammenspiel. Komposition durch Klangerzeugung, Aufnahme, Schnitt, Überlagerung und Wiedergabe in einem improvisatorischen kooperativen Prozess.

Oktober, 20 : Sriptophonie by Hans Rudolf Zeller
Hans Rudolf Zeller, Edith Rom, Stephan Wunderlich, Ferdinand Dörfler

Der Musikwissenschaftler, Medienkomponist und Publizist Hans Rudolf Zeller stellt seine Arbeiten zum Projekt „Schrift-Laut-Musik“ vor. Die Stücke unter dem Titel „Scriptophonie“ werden von wechselnden Spielerbesetzungen realisiert (Ensemble für experimentelle Musik München: Edith Rom, Stephan Wunder­lich, Hans Rudolf Zeller und Ferdinand Dörfler). Zeller entwickelt seit fast vierzig Jahren, ausgehend von der Schwierigkeit von Nota­tion und deren „Zeichen“, das künstlerische Konzept einer Schrift-Laut-Musik. Kompositorische Prozesse werden spielerisch Gegenstand von Komposition, allerdings mit stark improvisatorischen Aufführungen. Zeller führte in Darm­stadt bereits 1993 Stücke für Diascriptor und Stimme vor.

June, 16 : "ZEITspannen" by Erika Enders, Hans Essel and Heike Krebs Bechtel

Installation/Werkprozess
Licht und Dunkel
Bewegung und Linie
Klang und Stille
Anfang und Ende
Raum und Zeit

May, 19 : "Arrived" by Hans Leo Rohleder et al.

"ARRIVED" für Jürgen Gottschalk
Komposition für optische Instrumente und Stimmbänder
Hans-Leo Rohleder & dada-art-orchestra
Essel, Raiß, Rom, Springer, Tachtatzis, Wunderlich

April, 14 : Maxwell's Dämon (Ulrich Böttcher, Uwe Buhrdorf, Ulrich Phillipp)

"Maxwells Dämon spielt Musik. Improvisierte Musik. Elektroakustische Musik. MD spielt seit 1994 Musik. MD spielt mit den Möglichkeiten elektronischer Klangbearbeitung. Live. MD spielt ein musikalisches Feld. MD sind Drei. MD ist eine Band". Maxwells Dämon hat sich im Laufe der Jahre ein eigenständiges Klangszenario entwickelt, in dem perfektes Zusammenspiel spontan gelingt.Sie spielen eine abstrakte, aber spannend schöne Musik, bei der das komplexe Klangmaterial souverän eingesetzt wird.

March, 31 : "ANIMATES" by David Chiesa & Ly Thanh Tiên

Der Bassist David Chiesa und der Tänzer und Klangpoet Ly Thanh Tiên haben unter dem Titel ANIMATES einen komplexen Raum für Improvisation entwickelt. ANIMATES ist ein vielschichtiger Raum aus Musik, Tanz und vielsprachiger Poesie, und ein kleiner Klangautomat ist auch dabei. Beide Künstler betrachten die Inspiration des Augenblicks und die spontane Reaktion auf die Umgebung als wichtigste Kräfte für Improvisation. Dabei beherrschen sie ihr Material virtuos.

1999

Freitag, 26. November 1999, 20h
2 x Sologeige
Mathieu Werchowski: Improvisation
Hans Essel: Saitensack

Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt veranstaltet ein Konzert mit den beiden Geigern Mathieu Werchowski (Grenoble) und Hans Essel (Darmstadt), die jeweils den neuesten Stand ihre Arbeiten auf der Sologeige vortragen. Es gibt sehr wenige Geiger, die neuartige eigene Musik ohne elektrische Hilfsmittel auf der Geige entwickeln. Daß man jetzt gleich zwei in einem Konzert hören kann, ist ein sehr seltenes Ereignis. Während beide die Klangmöglichkeiten der Geige extrem ausschöpfen, sind die musikalischen Ideen grundverschieden. Der Geiger Werchowski strebt expressiv improvisierend Komposition im Augenblick an. Neben multimedialen und elektronischen Arbeiten schätzt er das direkte und hochdifferenzierte Spiel auf der Geige. Essel, Mitgründer der Gruppe ARGO, entfaltet in einem geplanten, vorgegebenen Rahmen, dem "Saitensack", eine neue Idee von Violin-Spiel, das in sich improvisatorisch ist. Sicher werden sich beide auch zu gemeinsamer Improvisation hinreißen lassen.

Samstag 4. September .1999, 21h
Elektroakustische Kleinigkeiten
Jérôme Noetinger und Lionel Marchetti

Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt veranstaltet am Samstag, den 4. September 99, um 21h, in der Kunstfabrik Arheilgen ein Konzert mit Jérôme Noetinger und Lionel Marchetti. Lionel Marchetti entwickelte die Idee akustischer Bilder. Seine Kompositionen lassen sich der musique concrète zuordnen. Daneben improvisiert er mit Liveelektronik. Jérôme Noetinger arbeitet seit vielen Jahren mit Marchetti zusammen, unter anderem in dem Multimedia-Projekt Cellule d’Intervention Metamkine, welches bereits 1997 in Darmstadt vorgeführt wurde. Diesmal spielen die beiden Musiker elektroakustische „Kleinigkeiten“: Improvisationen über Substanz, Rhythmus und Spannung.

1998

Ein Begriff des Experimentellen

Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt lädt zusammen mit dem Kulturverein Milbertshofen (München) unter dem Titel „Ein Begriff des Experimentellen“ zu einem dreitägigen „Gespräch“ mit Aufführungen, Vorträgen und Diskussionen ein. Das Programm umfaßt eine Einführung (Stephan Wunderlich), Theater (Theaterprojekt Milbertshofen), Vortrag (Hans Rudolf Zeller: „Modelle der Medienkomposition“), Audiovisuelles (Hans Essel: Violine und Hans Leo Rohleder: Video), Vortrag (Michael Kopfermann: „Akustik“), Konzert (PHREN-Ensemble), Vortrag (René Bastian: „Musiktheorie“), Film (Otfried Rautenbach), Vortrag (Helmut Berninger: „Konzeptionelles in der Malerei“), Computermusik (Jost Muxfeldt: „40 iterations for piano module“), Workshop (Albert Mayr: „Stadt-Rhythmen“), Hörspiel (Heinz Weber: „Die Brücken von Hamburg“), Sprechimprovisationen (ARGO: „Flüchtige Wörter“), und Lesung (Jörg Burkhard: „KEVIN LIMBOS GRÖSSTER FALL“).

In den letzten sechs Jahren hat der Darmstädter Verein in über fünfzig Konzerten versucht, ein Spektrum des Experimentellen in der Kunst zu entfalten, nicht zuletzt durch eine besondere Aufführungspraxis, welche das Gespräch zwischen Künstler und Besucher fördert. Der Kulturverein Milbertshofen verfolgt ganz ähnliche Ziele, und nicht zufällig haben viele Künstler ihre Arbeiten in beiden Vereinen vorgestellt. Das „Dreitagesgespräch“, konzeptionell entwickelt vom Kulturverein Milbertshofen, ist im Gegensatz zu den bisherigen Konzertreihen, die auf Beständigkeit bauen, die einmalige Gelegenheit zu einer konzentrierten Befassung mit dem, was „experimentell“ in der Kunst heißen kann.

Die Veranstaltungen mit den Künstlern aus Berlin, Darmstadt, Florenz, Hamburg, Heidelberg, München und Wissembourg finden statt am Freitag, den 13. November, ab 19.30h, Samstag, den 14. November, ab 15.30h und Sonntag, den 15. November, ab 15.30h in der Kunstfabrik Arheilgen, Frankfurter Landstr. 173. Die genauen Anfangszeiten werden in der Tagespresse und im Internet (http://www-wnt.gsi.de/vemd) bekanntgegeben.

Freitag 19.6.98, 21h
Flexitar, Strip Music, Het Vogelbekkenstuk
Petra Dubach, Mario van Horrik, Eindhofen

Die Stücke basieren auf langen Saiten, die teils installiert sind und über Rückkopplungen erklingen, teils gespielt werden. Eine intensive und sensible Klangwelt entsteht.

Freitag 15.5.98, 21h
Schwankungen
Stephan Wunderlich, Edith Rom, Louise Ingebos, Jörg Burkhard, München

Auf und zurück, ab und hin, her und vor; oder: auf und her und vor. Wenn mehrere Spieler untersuchen komplexe Tonleitern und Stimmungen: Die Musik ist Tonkunst? Ja, nur, andere Dimensionen lassen sich sehen.

Freitag, 17.4.98, 21h
Tiefpaß
Harry Ansorge, York T., Nicky Young, Berlin

Synthesizer, Cello, Baß, Sirene, Sampler, Bandeinspielungen. Das Stück wird innerhalb eines Konzeptrahmens improvisiert.

Freitag, 20.2.98, 21h
TimeStripes
Hans Essel, Hans Leo Rohleder, Darmstadt

Videomischpult, Bandmaschinen, Videoprojektor. Durch die Video - Audio - Rückkopplungen entstehen ohne Material von außen spezifische Klänge und Bilder. Sie werden aus den Maschinen wechselseitig live erzeugt und bearbeitet.

1997

14. November 1997, 20.30 h
METAMKINE

Entflieht den Herbsttagen in die Kunstfabrik zu einer Aufführung der besonderen Art: der Aufführung einer Performance der französischen Gruppe METAMKINE. Jérôme Noetinger (Musik), Christophe Auger und Xavier Quérel (Filmprojektoren) erforschen seit zehn Jahren Beziehungen zwischen Bild und Klang. Die Musik aus elektroakustischen Gerätschaften wurde hierbei korrespondierend mit Möglichkeiten der Livebehandlung von Film entwickelt. Improvisation und Interaktion zwischen Musik und Film erforderten völlig neue Spieltechniken auf beiden Seiten. Mit diesen Voraussetzungen werden gemeinsame Strukturen aufgebaut; die Entstehung von Musik und Bild wird in Beziehung gesetzt.

Samstag, 14. 6. 1997, 21h
Improvisation
Jürgen Krusche (Gitarre) Ulrich Phillipp (Kontrabaß)

Im fünfzigsten Konzert des Vereins für experimentelle Musik Darmstadt improvisieren Ulrich Phillipp (Mainz) und Jürgen Krusche (Zürich). Der Kontrabassist Phillipp ist einer der interessantesten improvisierenden Musiker. Sein Wunschpartner Krusche ist klassischer Gitarrist und bildender Künstler. Improvisation ohne Jazz: immer eine spannende Sache. Zur Feier des Tages ergeben sich vielleicht noch Begegnungen mit hiesigen Improvisationsgruppen.

Freitag, 13. 6. 1997, 21h
Video-Ton-Bild
Hans Essel, Hans Leo Rohleder, Ulrike Springer

Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt zeigt zum fünfjährigen Bestehen die Gemeinschaftsarbeit „Video-Ton-Bild“ der Darmstädter Künstler Hans Leo Rohleder, Hans Essel und Ulrike Springer. Hierbei werden die Videoschleifen Rohleders mit den Zeitfalten Essels zu einer Video-Audio-Schleife verknüpft. Unabhängig entwickelte Konzepte führten zu immer dichteren Wechselwirkungen und gleichzeitig stärkerer Abstraktion. Bild und Ton werden ausschließlich, also ohne Material von außen, durch das Spiel mit Mischpult und Bandmaschinen erzeugt. Projiziert wird auf eine Leinwand, auf der die Malerin Ulrike Springer die Eindrücke von Ton und Bild einfängt.

1996

6. Dezember 1996, 20.30h
PHREN-Musiktheater aus München

In Carmen Nagel-Berningers Stück „Studie in Geräuschen III“ geht es um theatralische Ereignisse und Charaktere. Beides manifestiert sich durch Klangwerte, erzeugt durch Bleche, Steine, Hölzer, Porzellan,Worte, etc., in denen sich Charaktere materialhaft übereinanderblenden, wobei die Klänge - jenseits jeder Imitation von instrumentalen Tönen - und ihre Erzeugung selbst theatralisches Ereignis werden.

15. November 1996, 20.30h
Performance von Erika Enders und Ulrich Phillipp (Kontrabaß und Liveelektronik). 

In „LiANg“ geht es um die Verknüpfung von Licht, Bewegung, Klang und Raum. Bewegung von Licht wird auf verschiedenen Ebenen (formal, gestisch, energetisch, klanglich) in Beziehung gesetzt zu Bewegung von Klängen. Prozesse des Entstehens, der Veränderung und des Verschwindens werden sinnlich erfahrbar gemacht.

18. Oktober 1996, 20.30h
Theaterprojekt Milbertshofen aus München. 

Die Gruppe untersucht in dem Projekt „DER TISCH“ Geschichten, die mit einem Tisch, dem Raum und vier Personen zu tun haben. Geschichten, die sich aus Proportionen ergeben, wenn ein Tisch in einem Raum steht oder bewegt wird, wenn Personen sich im Raum bewegen oder an einen Tisch setzen und gelegentlich sprechen oder plötzlich oder allmählich den Kopf wenden.

  

Kommentare, Anregungen, oder Kontaktaufnahme durch E-Mail an: h.essel@gsi.de
Copyright © 1998 Verein für experimentelle Musik Darmstadt, e.V.

Stand: 07. February 2012 : Zugriffszähler