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Kunstfabrik Arheilgen Pressesammlung (5 MB)
sommerwerkstatt für
experimentelle musik
Festival für experimentelle Musik München
sommerwerkstatt für
experimentelle musik
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experimentelle musik
Grundlagenmusik I 20022001Friday, December 14, 2001 21h Friday, November 16, 2001 21h Friday, November 2, 2001 21h Freitag 15. Juni 2001, 21h In diesem Projekt werden Grundelemente elektronischer Musik (Rauschen Knacken, Sinustöne) aus “Parasiten” normaler HiFi-Anlagen erzeugt und in musikalischem Zusammenhang spielbar gemacht. Die Spieler benutzen diese von Bastian entwickelten Methoden zur Realisierung einer “elektronischen musique concrête”. Freitag 18. Mai 2001, 21h
Das Quartett wurde 1998 von Ole Jarchov im Raum für Kunst und Neue Musik
>>NY<< in Berlin gegründet. Keiner der vier Spieler (Harri Ansorge,
Ole Jarchov, Otfried Rautenbach, Nickolaus Young) ist auf den
Blechblasinstrumenten ausgebildet. Gespielt wird improvisierend zu Filmen der
OR-TON-FILM-Corporation Heidelberg oder zu Diapositiven, also in verdunkelten
Räumen. Der Heidelberger Experimentalfilmer, Graphiker, Fotograph und Musiker
Otfried Rautenbach entwickelt seit langem Konzepte für Aufführungen, die
unprätentiös gängigen Vorstellungen zuwiderlaufen und dabei oft einen rauen
Charme entfalten.
Freitag 20. April 2001, 21h Ein wesentliches Element der Arbeit von Stephan Wunderlich und Edith Rom ist die Infragestellung allgemein anerkannter Voraussetzungen von Kunst. Gesicherte Erkenntnis lassen sie nicht gelten. “Im Freien” ist ein neues Stück, entwickelt für diese Aufführung, das die definierten Grenzen von Aufführung auflöst, und so Auseinandersetzung mit neuen Situationen ermöglicht. Dies aber nicht verbissen, sondern eher mit Leichtigkeit, Spiel und Heiterkeit.
Freitag 23. März 2001, 21h
Norbert Koczorski (Zeitgestaltung) spielt seine Amplituden-Komposition “TIME-ADJUST 4/28”, ein Raum- und Zeitspiel für vier Uhren und einen Menschen. Koczorski, früher in der Kunstfabrik aktiv, beschäftigt sich seit längerem mit Zeitprozessen.
Jörg Burkhard aus Heidelberg führt ein neues Stück für
Drucksachen und Sampler vor: Der Schöpfer des GELD, des General Electric
Language District, sonst für inhaltlich und formal rücksichtslose Texte
bekannt (Zitat taz: Wir können ihm, selbst wenn die
Magengrube mitunter schmerzt, dafür dankbar sein, dass er unsere festgefahrenen
Denkbahnen immer wieder von ganz unten zu sprengen weiß.), zeigt uns
diesmal eine eher zarte Textinstallation, den Blick vom Gutenberg ins Digital.
2000Dezember, 2./3. : Fußnoten: Improvisierte Musik im Kontext Mit als offene Bühne angelegten Werkstatt- und Gesprächskonzerten sowie einem
Konzert des ENSEMBLE H Pool wird Fußnoten
- improvisierte Musik im Kontext von der LAG Landesarbeitsgemeinschaft Jazz und
Improvisierte Musik in Hessen e.V. - bereits zum vierten Mal aufgelegt. Nach den
Veranstaltungsorten Frankfurt und Wiesbaden nun zum zweiten Mal in Darmstadt, jetzt in
Kooperation mit dem Verein für experimentelle Musik Darmstadt. Der vielgestaltigen Praxis
improvisierter Musik jenseits von Jazz und Neuer Musik wird mit dieser Veranstaltungsreihe
besonders dadurch Rechnung getragen, dass sie neben der freien musikalischen Assoziation
ausdrücklich auch dem gedanklichen Austausch Raum bietet. November, 17 : Zeitfalten
by Hans Essel: Der Vorgang der Tonaufnahme und zeitversetzten Wiedergabe wird von Hans Essel seit Jahren musikalisch untersucht. Das Feld der möglichen Beziehungen zwischen Jetztzeit und Vergangenheit, zwischen musikalischer Eigenzeit und Realzeit wurde entfaltet. Auch hier findet jetzt eine Erweiterung durch das Spiel im Ensemble statt, also Entwicklung von Zusammenspiel. Komposition durch Klangerzeugung, Aufnahme, Schnitt, Überlagerung und Wiedergabe in einem improvisatorischen kooperativen Prozess. Oktober, 20 : Sriptophonie by Hans Rudolf Zeller Der Musikwissenschaftler, Medienkomponist und Publizist Hans Rudolf Zeller stellt seine Arbeiten zum Projekt „Schrift-Laut-Musik“ vor. Die Stücke unter dem Titel „Scriptophonie“ werden von wechselnden Spielerbesetzungen realisiert (Ensemble für experimentelle Musik München: Edith Rom, Stephan Wunderlich, Hans Rudolf Zeller und Ferdinand Dörfler). Zeller entwickelt seit fast vierzig Jahren, ausgehend von der Schwierigkeit von Notation und deren „Zeichen“, das künstlerische Konzept einer Schrift-Laut-Musik. Kompositorische Prozesse werden spielerisch Gegenstand von Komposition, allerdings mit stark improvisatorischen Aufführungen. Zeller führte in Darmstadt bereits 1993 Stücke für Diascriptor und Stimme vor. June, 16 : "ZEITspannen" by Erika Enders, Hans Essel and Heike Krebs Bechtel Installation/WerkprozessLicht und Dunkel Bewegung und Linie Klang und Stille Anfang und Ende Raum und Zeit May, 19 : "Arrived" by Hans Leo Rohleder et al. "ARRIVED" für Jürgen Gottschalk April, 14 : Maxwell's Dämon (Ulrich Böttcher, Uwe Buhrdorf, Ulrich Phillipp) "Maxwells Dämon spielt Musik. Improvisierte Musik. Elektroakustische Musik. MD spielt seit 1994 Musik. MD spielt mit den Möglichkeiten elektronischer Klangbearbeitung. Live. MD spielt ein musikalisches Feld. MD sind Drei. MD ist eine Band". Maxwells Dämon hat sich im Laufe der Jahre ein eigenständiges Klangszenario entwickelt, in dem perfektes Zusammenspiel spontan gelingt.Sie spielen eine abstrakte, aber spannend schöne Musik, bei der das komplexe Klangmaterial souverän eingesetzt wird. March, 31 : "ANIMATES" by David Chiesa & Ly Thanh Tiên Der Bassist David Chiesa und der Tänzer und Klangpoet Ly Thanh Tiên haben unter dem Titel ANIMATES einen komplexen Raum für Improvisation entwickelt. ANIMATES ist ein vielschichtiger Raum aus Musik, Tanz und vielsprachiger Poesie, und ein kleiner Klangautomat ist auch dabei. Beide Künstler betrachten die Inspiration des Augenblicks und die spontane Reaktion auf die Umgebung als wichtigste Kräfte für Improvisation. Dabei beherrschen sie ihr Material virtuos. 1999Freitag, 26. November 1999, 20h Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt veranstaltet ein Konzert mit den beiden Geigern Mathieu Werchowski (Grenoble) und Hans Essel (Darmstadt), die jeweils den neuesten Stand ihre Arbeiten auf der Sologeige vortragen. Es gibt sehr wenige Geiger, die neuartige eigene Musik ohne elektrische Hilfsmittel auf der Geige entwickeln. Daß man jetzt gleich zwei in einem Konzert hören kann, ist ein sehr seltenes Ereignis. Während beide die Klangmöglichkeiten der Geige extrem ausschöpfen, sind die musikalischen Ideen grundverschieden. Der Geiger Werchowski strebt expressiv improvisierend Komposition im Augenblick an. Neben multimedialen und elektronischen Arbeiten schätzt er das direkte und hochdifferenzierte Spiel auf der Geige. Essel, Mitgründer der Gruppe ARGO, entfaltet in einem geplanten, vorgegebenen Rahmen, dem "Saitensack", eine neue Idee von Violin-Spiel, das in sich improvisatorisch ist. Sicher werden sich beide auch zu gemeinsamer Improvisation hinreißen lassen. Samstag 4. September .1999, 21h Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt veranstaltet am Samstag, den 4. September 99, um 21h, in der Kunstfabrik Arheilgen ein Konzert mit Jérôme Noetinger und Lionel Marchetti. Lionel Marchetti entwickelte die Idee akustischer Bilder. Seine Kompositionen lassen sich der musique concrète zuordnen. Daneben improvisiert er mit Liveelektronik. Jérôme Noetinger arbeitet seit vielen Jahren mit Marchetti zusammen, unter anderem in dem Multimedia-Projekt Cellule d’Intervention Metamkine, welches bereits 1997 in Darmstadt vorgeführt wurde. Diesmal spielen die beiden Musiker elektroakustische „Kleinigkeiten“: Improvisationen über Substanz, Rhythmus und Spannung. 1998Ein Begriff des Experimentellen Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt lädt zusammen mit dem Kulturverein Milbertshofen (München) unter dem Titel „Ein Begriff des Experimentellen“ zu einem dreitägigen „Gespräch“ mit Aufführungen, Vorträgen und Diskussionen ein. Das Programm umfaßt eine Einführung (Stephan Wunderlich), Theater (Theaterprojekt Milbertshofen), Vortrag (Hans Rudolf Zeller: „Modelle der Medienkomposition“), Audiovisuelles (Hans Essel: Violine und Hans Leo Rohleder: Video), Vortrag (Michael Kopfermann: „Akustik“), Konzert (PHREN-Ensemble), Vortrag (René Bastian: „Musiktheorie“), Film (Otfried Rautenbach), Vortrag (Helmut Berninger: „Konzeptionelles in der Malerei“), Computermusik (Jost Muxfeldt: „40 iterations for piano module“), Workshop (Albert Mayr: „Stadt-Rhythmen“), Hörspiel (Heinz Weber: „Die Brücken von Hamburg“), Sprechimprovisationen (ARGO: „Flüchtige Wörter“), und Lesung (Jörg Burkhard: „KEVIN LIMBOS GRÖSSTER FALL“). In den letzten sechs Jahren hat der Darmstädter Verein in über fünfzig Konzerten versucht, ein Spektrum des Experimentellen in der Kunst zu entfalten, nicht zuletzt durch eine besondere Aufführungspraxis, welche das Gespräch zwischen Künstler und Besucher fördert. Der Kulturverein Milbertshofen verfolgt ganz ähnliche Ziele, und nicht zufällig haben viele Künstler ihre Arbeiten in beiden Vereinen vorgestellt. Das „Dreitagesgespräch“, konzeptionell entwickelt vom Kulturverein Milbertshofen, ist im Gegensatz zu den bisherigen Konzertreihen, die auf Beständigkeit bauen, die einmalige Gelegenheit zu einer konzentrierten Befassung mit dem, was „experimentell“ in der Kunst heißen kann. Die Veranstaltungen mit den Künstlern aus Berlin, Darmstadt, Florenz, Hamburg, Heidelberg, München und Wissembourg finden statt am Freitag, den 13. November, ab 19.30h, Samstag, den 14. November, ab 15.30h und Sonntag, den 15. November, ab 15.30h in der Kunstfabrik Arheilgen, Frankfurter Landstr. 173. Die genauen Anfangszeiten werden in der Tagespresse und im Internet (http://www-wnt.gsi.de/vemd) bekanntgegeben. Freitag 19.6.98, 21h Die Stücke basieren auf langen Saiten, die teils installiert sind und über Rückkopplungen erklingen, teils gespielt werden. Eine intensive und sensible Klangwelt entsteht. Freitag 15.5.98, 21h Auf und zurück, ab und hin, her und vor; oder: auf und her und vor. Wenn mehrere Spieler untersuchen komplexe Tonleitern und Stimmungen: Die Musik ist Tonkunst? Ja, nur, andere Dimensionen lassen sich sehen. Freitag, 17.4.98, 21h Synthesizer, Cello, Baß, Sirene, Sampler, Bandeinspielungen. Das Stück wird innerhalb eines Konzeptrahmens improvisiert. Freitag, 20.2.98, 21h Videomischpult, Bandmaschinen, Videoprojektor. Durch die Video - Audio - Rückkopplungen entstehen ohne Material von außen spezifische Klänge und Bilder. Sie werden aus den Maschinen wechselseitig live erzeugt und bearbeitet. 199714. November 1997, 20.30 h Entflieht den Herbsttagen in die Kunstfabrik zu einer Aufführung der besonderen Art: der Aufführung einer Performance der französischen Gruppe METAMKINE. Jérôme Noetinger (Musik), Christophe Auger und Xavier Quérel (Filmprojektoren) erforschen seit zehn Jahren Beziehungen zwischen Bild und Klang. Die Musik aus elektroakustischen Gerätschaften wurde hierbei korrespondierend mit Möglichkeiten der Livebehandlung von Film entwickelt. Improvisation und Interaktion zwischen Musik und Film erforderten völlig neue Spieltechniken auf beiden Seiten. Mit diesen Voraussetzungen werden gemeinsame Strukturen aufgebaut; die Entstehung von Musik und Bild wird in Beziehung gesetzt. Samstag, 14. 6. 1997, 21h Im fünfzigsten Konzert des Vereins für experimentelle Musik Darmstadt improvisieren Ulrich Phillipp (Mainz) und Jürgen Krusche (Zürich). Der Kontrabassist Phillipp ist einer der interessantesten improvisierenden Musiker. Sein Wunschpartner Krusche ist klassischer Gitarrist und bildender Künstler. Improvisation ohne Jazz: immer eine spannende Sache. Zur Feier des Tages ergeben sich vielleicht noch Begegnungen mit hiesigen Improvisationsgruppen. Freitag, 13. 6. 1997, 21h Der Verein für experimentelle Musik Darmstadt zeigt zum fünfjährigen Bestehen die Gemeinschaftsarbeit „Video-Ton-Bild“ der Darmstädter Künstler Hans Leo Rohleder, Hans Essel und Ulrike Springer. Hierbei werden die Videoschleifen Rohleders mit den Zeitfalten Essels zu einer Video-Audio-Schleife verknüpft. Unabhängig entwickelte Konzepte führten zu immer dichteren Wechselwirkungen und gleichzeitig stärkerer Abstraktion. Bild und Ton werden ausschließlich, also ohne Material von außen, durch das Spiel mit Mischpult und Bandmaschinen erzeugt. Projiziert wird auf eine Leinwand, auf der die Malerin Ulrike Springer die Eindrücke von Ton und Bild einfängt. 19966. Dezember 1996, 20.30h In Carmen Nagel-Berningers Stück „Studie in Geräuschen III“ geht es um theatralische Ereignisse und Charaktere. Beides manifestiert sich durch Klangwerte, erzeugt durch Bleche, Steine, Hölzer, Porzellan,Worte, etc., in denen sich Charaktere materialhaft übereinanderblenden, wobei die Klänge - jenseits jeder Imitation von instrumentalen Tönen - und ihre Erzeugung selbst theatralisches Ereignis werden. 15. November 1996, 20.30h In „LiANg“ geht es um die Verknüpfung von Licht, Bewegung, Klang und Raum. Bewegung von Licht wird auf verschiedenen Ebenen (formal, gestisch, energetisch, klanglich) in Beziehung gesetzt zu Bewegung von Klängen. Prozesse des Entstehens, der Veränderung und des Verschwindens werden sinnlich erfahrbar gemacht. 18. Oktober 1996, 20.30h Die Gruppe untersucht in dem Projekt „DER TISCH“ Geschichten, die mit einem Tisch, dem Raum und vier Personen zu tun haben. Geschichten, die sich aus Proportionen ergeben, wenn ein Tisch in einem Raum steht oder bewegt wird, wenn Personen sich im Raum bewegen oder an einen Tisch setzen und gelegentlich sprechen oder plötzlich oder allmählich den Kopf wenden.
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h.essel@gsi.de
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